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Spannend bis zur letzten Sekunde

Die Zuschauer bekamen am vergangenen Samstag in der Justinus-Kerner-Halle ein Spiel zu sehen, dessen Ausgang wortwörtlich bis zur letzten Sekunde offen blieb.
Die TSF mussten auf Torhüter Schmid verzichten, konnten sonst aber in Bestbesetzung auflaufen. Beide Mannschaften gingen konzentriert in die Partie, so konnte sich bis zur 14.Minute kein Team mit mehr als einem Tor absetzen. Nun fanden die Gäste aber immer besser ins Spiel und konnten sich mit Toren der starken Achse zwischen Lukas Bolder und Lars Heber den 9:16 Vorsprung zur Halbzeit erspielen. Der gesamte Welzheimer Defensivverband konnte nicht überzeugen und in der Offensive wurden falsche Entscheidungen getroffen und mit zu wenig Druck agiert.

Ohne den angeschlagenen Spielmacher Sakulidis kam die TSF aus der Kabine. Dennoch konnte Trainer Mühlhäuser eine Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel verzeichnen. Durch eine verbesserte Abwehrarbeit und geduldigere Angriffe konnte der Abstand zwischenzeitlich auf zwei Tore verkürzt werden. Obwohl die TSF sechs Minuten vor Schluss erneut mit vier Zählern zurück lag, gaben die Mannen vom Berg nicht auf und kämpften sich mit einer riskanten Wechselstrategie bis auf ein Tor gerade einmal 17 Sekunden vor Schluss heran. Im anschließenden Gegenangriff verloren die Landeshauptstädter den Ball und mussten zusehen wie die Murmel fünf Sekunden vor Schluss durch Titian Bauer wieder auf ihr Tor getragen wurde. Die Belohnung der Aufholjagd für Welzheim wurde dann jäh durch einen Innenpfostenkracher - der seinen Weg nicht ins Gästetor fand - beendet. Knapp geschlagen aber mit erhobenem Haupt verliert die TSF Welzheim ein packendes Spiel mit 24:25.

TSF Welzheim: Wagner, Taborek; Schüler, Finke(4), T. Bauer (3), Sakulidis, Weiszhar, Veit, Joos (1), B. Bauer (1), Nothdurft (2), Wendel (7/4), Munz (3), Iakobidis (3)

MTV Stuttgart: Schallert, Forstenreichner; Alban, Balluf, Eckert(1), Mündel(4), Prskalo (1), Heber(7),
Stradinger (2/1), Reiss(1), Fait(1), Stingel (2/1), Bolder (5), Heger(1)